FALCON in der Praxis > Bedienung im Flug
  Wesentliches Entwicklungsziel für Falcon war es, die Handhabung für den Operator so einfach wie möglich zu halten. Nach dem Einschalten laufen automatisch diverse Systemtests ab, die auf der Bedienkonsole angezeigt werden. Nun wählt der Operator über eine intuitiv zu bedienende, menügeführte Oberfläche das zu befliegende Projekt aus, welches im Vorfeld der Flugplanung mit einem speziellen Programm erstellt wurde. Alle variablen Parameter von Falcon sind damit entsprechend gesetzt. Ergeben sich Änderungen, können sämtliche Einstellungen in einfacher Weise angepasst werden.
  Der während des Flugs angezeigte Hauptbildschirm der Bedienkonsole ist klar in verschiedene Bereiche gegliedert. Einen wesentlichen Teil nimmt die Echtzeitdarstellung der Messdaten ein. Hier können sowohl farbkodierte Höhendaten des Laserscanners als auch Bilddaten des RGB/NIR-Zeilenscanners dargestellt werden. In Diagrammen sind die Historie der Belichtungszeit des Zeilenscanners und der Messabstand zum Boden aufgetragen. Des Weiteren enthält der Bildschirm Balkenanzeigen für die Festplattenkapazitäten, Informationen über die Qualität der Navigations- und GPS-Daten, symbolisiert durch Ampeln, sowie Klartextmeldungen über wichtigste Systemzustände.

Die Aufgaben des Operators im Flug beschränken sich im Wesentlichen auf das Starten und Stoppen der Datenaufzeichnung beim Überflug über das zu vermessende Gebiet, auf die Kontrolle der Flughöhe über Grund und der Belichtungszeit des Zeilenscanners sowie die Überwachung der sonstigen Anzeigen, wie z.B. die Restkapazität der Datenträger.



Hauptbildschirm mit Darstellung farbkodierter First Echo Höhendaten



Hauptbildschirm mit Darstellung der Bilddaten des RGB/NIR-Zeilenscanners als CIR



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