| | Das TIN (Triangular Irregular Network) beschreibt die Erdoberfläche mittels eines Netzes aus Dreiecken. Diese Dreiecke repräsentieren eine Vereinfachung der durch die Laserscanner-Punktwolke oder das Raster-Höhenmodell dargestellten Geländeoberfläche in Vektorform. Dabei werden homogene Bereiche (gleichbleibende Steigung des Geländes) durch wenige großflächige Dreiecke approximiert und undulierende Geländebereiche durch viele kleine Dreiecke beschrieben. Die hohe Datendichte der TopoSys-Höhenmodelle kann sich als Problem bei der Weiterverarbeitung und Auswertung der Daten herausstellen. Im Bereich der Wasserwirtschaft werden beispielsweise in ebenen Flächen weniger Höhenpunkte benötigt, wohingegen für Abbruchkanten, Deiche, Steilhänge etc. die hohe Dichte der Messwerte beibehalten werden muss. Das TIN bietet die Möglichkeit, die Datendichte je nach Geländeundulation variabel zu gestalten. Die Abweichungen von der realen Oberfläche, die bei der Berechnung angegeben werden können, sind minimal bei gleichzeitiger extremer Verringerung der ursprünglichen Datenmenge. Dabei wird typischerweise eine Reduktion auf 2-5 % der ursprünglichen Datenmenge erreicht. |